Der Fußgängerfänger der 1930er Jahre, der versprach, Jaywalking-Todesfälle zu beenden

Auf Wiedersehen, Autounfälle!

Seitdem die Londonerin Bridget Driscoll 1896 die erste Fußgängerin war, die bei einem Autounfall ums Leben kam, haben sich Unternehmen bemüht, das Problem der Autototen zu lösen. In den 1930er Jahren wurde eine besonders neue Lösung eingeführt: der Fußgängerfänger.

Dieses Gerät, auch als Sicherheitsschaufel und Autofänger bekannt, wurde entwickelt, um den Tod von Fußgängern dauerhaft zum Erliegen zu bringen. "Diese Rollensicherung fegt den gefallenen Fußgänger weg", lautete eine triumphale Schlagzeile aus dem Jahr 1931. "Sie wird einen gefallenen Fußgänger buchstäblich vor sich her fegen und ihn so davor bewahren, unter den schweren Rädern bis zum sicheren Tod zusammengedrückt zu werden."

Laut Gerät verfügt über eine "Rillenwalze", die an einem Ausleger am Auto befestigt ist. Inaktiviert verhielt es sich wie ein Stoßfänger. Aber wenn ein Fußgänger in Gefahr war, getroffen zu werden, brauchte der Fahrer nur einen Hebel zu ziehen, und die gerillte Walze wurde auf den Boden gestellt.

"Ein Druck auf den Hebel, und die Kugel hat noch einen Schluck", sagt der britische Pathé-Erzähler, als er einen Fußgängerfänger zeigt, der einen Jaywalker aufgreift, der von einem der Erfinder demonstriert wurde. "Wenn die Schaufel offen ist, kann ein Jaywalker einfach nicht überfahren werden, und manchmal ist das mehr, als er verdient."

Der Fußgängerfänger war jedoch nicht so kinderleicht wie behauptet. Wenn das Auto zu schnell fuhr oder der Fahrer den Hebel nicht schnell genug betätigte, war der Fußgänger in Schwierigkeiten.

Der Fußgängerfänger der 1930er-Jahre ist jedoch nicht die einzige Verkörperung dieses Sicherheitshinweises. Dieser von 1927 (oben abgebildet) ist vielleicht noch unpraktischer.

entdeckte auch eine „Schaufel an einem Auto“, die 1924 in Paris getestet wurde. 1974 wurde ein weiterer Fußgängerfänger getestet, der Menschen auf den Motorhauben von Autos festhielt.